Gesellschaftswissenschaften

Die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer fördern das Verständnis für politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge und befähigen die Schülerinnen und Schüler, aktuelle Entwicklungen kritisch zu reflektieren. Durch die Auseinandersetzung mit Geschichte, Geographie, Sozialkunde und verwandten Disziplinen entwickeln sie ein Bewusstsein für Verantwortung, Demokratie und globale Zusammenhänge.

Zugleich stärken die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer wichtige Kompetenzen wie Urteilsfähigkeit, Perspektivwechsel und eigenständiges Denken. Sie ermutigen dazu, Fragen zu stellen, Positionen zu hinterfragen und aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken.

 

Was ist Religion?

Die Fachschaften evangelische und katholische Religionslehre gestalten am Anfang und Ende des Schuljahres jeweils einen Gottesdienst. Die Schuljahresanfangsgottesdienste finden immer am zweiten Schultag um 8 Uhr statt. Der evangelische Gottesdienst wird in der Auferstehungskirche im Stadtpark gefeiert, der katholische Gottesdienst findet in der Aula des HLG statt.

Ein ökumenischer Schulschlussgottesdienst wird am letzten Schultag um 8 Uhr in Unsere Liebe Frau (ULF) gehalten.

Die Abiturientinnen und Abiturienten gestalten Ende Juni einen Abiturgottesdienst.

Alle Gottesdienste laden dazu ein, das Schuljahr besinnlich zu beginnen und abzuschließen und uns gemeinsam unter den Segen Gottes zu stellen.

 

Die Ethik weiß auch oft nicht mehr weiter

Was ist Verantwortung? Sind wir in unseren Entscheidungen frei?  Warum ist Moral ohne Ethik blind? Was ist Glück? Welchen Sinn hat das Leben? Was ist gerecht? Welche Ziele haben wir? Was ist Freundschaft? Wer bin ich? Was macht eine gelingende Kommunikation aus? Wie arbeitet das Gewissen? Wie gehen wir mit Konflikten um? Brauchen wir noch Werte?

… oder in Kants Worten: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was ist der Mensch? Was darf ich hoffen?

Worum geht es eigentlich in Ethik?

Mit solchen oder ähnlichen spannenden Fragestellungen wollen wir im Ethikunterricht gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in altersgerechter Weise Antworten finden, Antworten auf Probleme, die die Menschheit schon lange beschäftigen, die uns aber auch heute noch in unserem alltäglichen Tun bewegen. Vorurteile sollen abgebaut, Toleranz und Respekt im Umgang mit anderen gefördert werden, um so das Zusammenleben in der (Schul-) Gemeinschaft zu verbessern. Offenheit gegenüber anderen Kulturen, Religionen und Andersdenkenden ist hierbei ein wichtiger Baustein. Dies impliziert auch das Lernen und Kennenlernen der Religionen.

In einer immer komplexer werdenden Welt unterstützt das Fach Ethik – nicht nur durch kurzfristiges „Pauken“, sondern durch Vergleichen, Reflektieren und Nachdenken – junge Menschen bei ihrer Suche nach einer verlässlichen moralischen Orientierung.

Um die Welt zu verstehen, musst du rausgehen

Das Unterrichtsfach Geographie vermittelt neben Orientierungswissen vor allem eine ausgeprägte Raumverhaltenskompetenz im lokalen, regionalen und globalen Rahmen. Es stellt dabei stets die wichtige Grundeinsicht in den Mittelpunkt des Unterrichts, dass räumliche Strukturen und Prozesse auf der Erde sowohl das Ergebnis der gestaltenden Kräfte der Natur als auch der raumprägenden Einflüsse des Menschen sind.

Das Fach Geographie hat somit eine wichtige Brückenfunktion in der Schule inne, weil es mit Blick auf raumspezifische Besonderheiten (Regionale Geographie) grundlegende naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden (Physische Geographie) mit wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftlichen Sichtweisen (Kulturgeographie) verbindet. Es fördert durch die Vermittlung eines soliden Fachwissens unter Verwendung einer spezifischen Fachsprache die Sach- und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler ebenso wie durch den geübten Umgang mit geographischen Arbeitsweisen.

Durch das Fach Geographie werden zudem die Einmaligkeit und Verletzlichkeit des Planeten Erde sowie die Notwendigkeit zu dessen Schutz ins Bewusstsein gerückt. Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Gefährdung von Geoökosystemen und werden so im Rahmen einer fundierten Umweltbildung zu verantwortungsbewusstem Handeln unter dem Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung angeleitet.

Aus der Geschichte hat noch keiner gelernt?

"Ich denke, also bin ich.“ (René Descartes)

Dieses Motto ist die Grundlage unseres Geschichtsunterrichts am Helene-Lange-Gymnasium, der Kindern und Jugendlichen nicht nur die Vergangenheit näher bringt, sondern auch im Umgang mit Originaltexten kritisches Hinterfragen schult und den Bezug zur Gegenwart herstellt, um sie zu mündigen und kritischen Bürgern anzuleiten.

Um die Vergangenheit in die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler einzubeziehen, werden immer wieder außerschulische Lernorte in den Unterricht mit einbezogen – beispielsweise die bayerischen Landesausstellungen, das Vorgeschichtsmuseum der Naturhistorischen Gesellschaft in Nürnberg, das Museum in der Krautheimer Krippe, die Studienfahrt nach Berlin für die 11. Jahrgangsstufe sowie ein Exkursionstag für alle 12. Klassen, an dem in Kooperation mit den Fächern Geografie, Ethik und Religion auch Geschichtsexkursionen angeboten werden. Darüber hinaus finden auch Aktionen auf dem Schulgelände statt, wie die Vorträge von Zeitzeugen.

Die Vernetzung der Fachschaft Geschichte mit der Fürther Museumslandschaft sowie die jährlich stattfindende schulinterne Lehrerfortbildung sorgen zudem für die gemeinsame und kontinuierliche Arbeit an einem guten und zeitgemäßen Geschichtsunterricht.

Geschichte vor Ort: Exkursionen und Veranstaltungen

  • Besuch der 6. Klassen im Museum der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg zum Thema Steinzeit
  • Ein Tag im alten Rom (Museum im Koffer)
  • Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Dachau für die 9. Klassen
  • Zeitzeugengespräche

Wirtschaft heißt nicht Kneipe

Wettbewerb – vorausschauendes Denken – Verflechtung Wirtschaft und Politik – Inflation – Qualität – Ökologie – soziale Medien – Mittelstand – Kommunikation – Recht und Gesetz – Finanzmärkte – Effizienz – Globalisierung – Qualifikation – Strukturwandel – Nachhaltigkeit – Beruf – Gerechtigkeit – Digitalisierung – Ressourcen  – Vernetzung – Verantwortung

Berufsorientierung in der 9. und 10. Jahrgangsstufe

- Betriebspraktikum in der 10. Jahrgangsstufe 

- Sozialwissenschaftlicher Zweig

 

 

Alles ist irgendwie Politik

Im Zentrum des Unterrichts stehen der Mensch als soziales und politisches Wesen, die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Mitgestaltung der nationalen und internationalen Politik.

Politik und Gesellschaft (PuG) und Sozialpraktische Grundbildung (SpG) tragen mit ihren spezifischen Inhalten zur Persönlichkeitsentwicklung und Werteerziehung der jungen Menschen bei, unterstützen die Schülerinnen und Schüler darin, ethische Maßstäbe zu entwickeln, die auf den fundamentalen Prinzipien Demokratie, Frieden, Menschenrechte und Freiheit aufbauen. Gleichzeitig werden Konfliktfähigkeit, Empathie und Toleranz geschult.

Neben der gezielten Auswertung von aktuellen Informationsmaterialien in Form von Texten, Karikaturen sowie anderen Quellen liegt eine Besonderheit in dem betont erfahrungs- und handlungsorientierten Lernen, das sich etwa im Sozialen Praktikum in der 9. und 11. Klasse, in Exkursionen oder Expertenbesuchen, Projektarbeiten, der Teilnahme an Wettbewerben und dem Angebot an P-Seminaren zeigt.

Aktionen: 

  • Teilnahme am Fürther Jugendforum (Jahrgangsstufen 8 - 11)
  • Studientag in den 6. Klassen zum Thema „Demokratie“
  • Studientag in der 6. Klassen zum Thema „Demokratie“ 
  • Wissenschaftswoche im Fach PuG
  • Gesunde Ernährung selbst planen
  • Teilnahme am live Online-Quizduell „Deutschland international“
  • Verschwörungsmythen auf der Spur mit dem Adventure Game „Die Geheimprotokolle des Professors“