Studientag am HLG

Am 17.12., dem ersten Tag der prüfungsfreien Zeit vor Weihnachten, war es wieder so weit: Der HLG Studientag fand statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten einen Tag lang Zeit, in einem Fachbereich ein bestimmtes Thema zu vertiefen. Von der Tiergartenexkursion, über das Methodentraining in den zweiten Fremdsprachen bis zur Recherchereise für das Reportageprojekt, an verschiedenen Lernorten und in unterschiedlichen Lernsettings sammelten unsere Schülerinnen und Schüler neue Lernerfahrungen und probierten sich aus.

  • Die 5. Jahrgangsstufe begab sich in diesem Jahr auf Exkursionen mit geographischem Hintergrund. Vier Klassen besuchten das Nicolaus Copernicus Planetarium in Nürnberg, um sich dort eine Stunde lang intensiv mit der Entstehung des Lebens – vom Urknall bis heute – zu beschäftigen. Im Anschluss erhielten wir außerdem Einblicke in den aktuellen Sternenhimmel und erfuhren, dass man derzeit bei einem Blick auf den Saturn die Kante des Saturnrings zu sehen bekommt – ein Phänomen, das nur alle 15 Jahre auftritt!
  • Eine weitere 5. Klasse besuchte einen Bauernhof und erhielt dort wertvolle Einblicke in agrarische Abläufe.
  • Die Klasse 8d hat dank Tourguides des Straßenkreuzer, die selbst früher jahrelang obdachlos waren, einen eindrucksvollen Einblick in das Leben auf der Straße rund um den Nürnberger Hauptbahnhof erhalten und darüber anschließend Reportagen verfasst.
  • Die Begegnungsstube Medina in Nürnberg als Raum des Dialogs, in der Vielfalt sichtbar wird: Als gelebte Geschichte, gemeinsames Lernen und respektvolles Miteinander von Menschen verschiedener Religionen. Die nachgebaute Moschee im Museum macht islamische Glaubenspraxis und Architektur für Besucherinnen und Besucher erfahrbar. Sie lädt dazu ein, Religion, nicht nur zu betrachten, sondern als Teil von Geschichte, Kultur und Alltag zu sehen.
  • Ein ehemaliger Obdachloser zeigte uns mehrere Anlaufstellen für Wohnungslose, wie beispielsweise die Notfallschlafstelle „Sleepin“ für Jugendliche oder die Drogenhilfestelle „Mudra“. Außerdem gab er interessante Einblicke in den Alltag obdachloser Menschen in Nürnberg.
  • Methodentraining im Fach Französisch
  • Die Lateinlernenden der 10. Jahrgangsstufe bewiesen, dass auch die trockene Rhetoriktheorie von Nutzen sein kann! In Kleingruppen wurde zu einem selbst gewählten Thema eine Rede erarbeitet und natürlich auch gehalten. Dabei orientierten sich die Lernenden am antiken Schema inventio – dispositio – eocutio – memoria – actio. Verschiedene Themen wurde dabei erfolgreich bearbeitet: Wehrpflicht, Abtreibung, späterer Schulbeginn, KI in der Schule, Klimawandel
  • Die 11. Klassen besichtigten das Verkehrs- und Kommunikationsmuseums und besuchten im Deutschen Museum Nürnberg den Workshop “Zukunft Wasserstoff” und hatten Zeit, das Museum selbst erkunden. Im Verkehrs- und Kommunikationsmuseum erhielten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Führung einen Überblick über Entwicklung und Aspekte der Kommunikation sowie über die Geschichte und den Ausbau der Eisenbahn in Deutschland. Experimente mit einer Brennstoffzelle führten die Schülerinnen und Schüler an fachliche Hintergründe einer möglichen Zukunftstechnologie heran.
  • Am Studientag besuchten unsere neunten Klassen die KZ-Gedenkstätten in Flossenbürg und Dachau, um sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Der Besuch förderte das historische Bewusstsein und erinnerte eindrücklich an die Bedeutung von Verantwortung und Menschlichkeit.
  • Besuch auf dem jüdischen Friedhof und zum Thema „Jüdisches Leben“ im Jüdischen Museum  Fürth.