Pädagogische Konzepte

Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit ist stets die Grundlage für die, durch den Hund ergänzte, pädagogische Arbeit.

Aufgrund der Entfremdung von der Natur, zum Teil geschuldet durch das enorme mediale Angebot, können soziale und psychische Defizite hervorgerufen werden (Mitscherlich 1965). Als Anreiz zur unmittelbaren Naturerfahrung im Lernort Klassenzimmer kann die hundgestützte Pädagogik einen großen Beitrag leisten.

Zusammengefasst wirkt ein pädagogischer Schulbegleithund im Unterricht als auch außerhalb des Unterrichts motivierend, entspannend, stressreduzierend, Schulklima verbessernd und fördert neben der Entwicklung sowie Ausprägung von sensorisch-perzeptiver Fähigkeiten durch den hohen Aufforderungscharakter die Verantwortungsbereitschaft und das Bewusstsein für andere Lebewesen und die Natur, indem durch Rücksichtnahme und Respekt den Kindern und Jugendlichen neue Erfahrungsräume ermöglicht werden.

Somit ist ein Hund auch in einer gymnasialen Einrichtung, vermittelt über verschiedene Begenungsintensitäten mit einem variablen Grad an Selbststeuerung ein spannendes Thema und bietet viele Chancen und Möglichkeiten für die Entwicklung von Kinder und Jugendlichen. (Agsten, 2009)

Bilder: Klassenzimmer / Unterricht / Würfeln