Ausgrenzung und Rassismus in einer scheinbar liberalen Gesellschaft:

Andri, der uneheliche Sohn des Lehrers Can und einer Señora aus dem feindlichen, „schwarzen“ Nachbarland, wird von seinem Vater als Judenkind ausgegeben, das er angeblich vor dem Zugriff dieser Feinde ins „weiße“ Andorra gerettet hat. Can fügt sich dem Anpassungsdruck der gesellschaftlichen Konvention Andorras und zwingt seinem Sohn damit eine Außenseiterrolle auf.

Außenseitertum und Diskriminierung sind Themen, die Menschen seit jeher beschäftigen …

Max Frisch hat beispielhaft die Fragwürdigkeit solchen Denkens auf die Bühne gebracht und das Forum Theater aus Wien hat dem Stück Leben eingehaucht.

(bearbeitet und gekürzt aus dem Flyer des Forum-Theaters, Wien)